Psychohygiene

Körperhygiene gehört für die meisten von uns zum persönlichen Wohlbefinden ganz selbstverständlich dazu. Wir reinigen und pflegen unseren Körper, damit wir uns wohlfühlen. Wie sieht es aber mit unserer Seele aus?

Mit einer systematischen Psychohygiene können wir uns den Ärger und die Sorgen eines Tages von der Seele schreiben und uns positiv für den kommenden Tag motivieren. Nehmen Sie sich dazu an jedem Abend zwei Bögen Papier. Auf den einen schreiben Sie all das auf, was nicht so gut für Sie war, z. B. worüber Sie sich geärgert haben, was Ihnen Sorgen bereitet, ungelöste Probleme oder Stressfaktoren. Auf den anderen Zettel schreiben Sie alles auf, was gut gelaufen ist – z. B. Erfolge, schöne Erlebnisse und kleine Freuden. Den ersten Zettel zerreissen Sie dann vor dem Zubettgehen und werfen die Schnipsel fort. Lassen Sie diesen Teil bewusst los. Das ist das symbolische Wegwaschen der negativen Dinge des Tages. Den anderen Zettel können Sie aufheben und auch immer wieder einmal draufschauen, das tut nämlich gut.

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